Es gibt eine Vorder und eine Rückseite

Attention: open in a new window. PDFPrintE-mail

There are no translations available.

Heute nach 4 Jahren haben wir er endlich mal geschafft. Mit offiziellen Papieren und Passport ging es in die Geita Gold Mine. Ein netter Kenianer mit dem wir letztens öfter zu tun hatten, hat uns dort geholfen und einen Fahrer , Neonwesten, Sicherheitsschuhe und Helme zur Verfügung gestellt. So sahen wir uns die workshops an und die Abbaugebiete. Wir waren schier erschlagen von der Größe von fast allem, was uns da begegnete. Riesige Bagger, LKWs , Kräne und Tagebaulöcher. Leider konnten wir nicht sehen wie der Prozess im Detail läuft, in die Processing Hall darf man nur mit extra Ausweis rein und da es diese Woche einen riesigen Unfall gab war alles etwas strenger.

2010_0515_165503AA

Es sind zwei riesige Kipplader ineinander gefahren, also welche, die bis 240 Tonnen Abraum packen können. Das klingt schon on Zahlen enorm aber wenn man davor steht fühlt man sich wie eine Ameise. Wir konnte das Dorf besuchen und haben ein nettes Pläuschen mit ein paar Südafrikanern gehalten. Da lagen doch Welten dazwischen. Die einen kommen um das dicke Geld zu machen und die anderen kommen und verzichten ja doch auf recht viel für ein kleines Missionarsgehalt. Aber so unterschiedlich sind Prioritäten. Wir hatten sehr viel Spass und haben die Rückseite Geitas heute mal genauer betrachtet. Oft sehen wir die Berge von vorne wo sie noch heile sind und der Baumbestand noch ok scheint. mal sehen ob wir wieder hin dürfen. Es gibt dort einen tollen Spielplatz für Kinder (also im Arbeiter Dorf :-) )