Familie Kroppach in Geita - Tanzania - Africa
Impressionen
Last Updated on Tuesday, 18 May 2010 20:12 Written by Daniel Tuesday, 18 May 2010 20:10
Es gibt eine Vorder und eine Rückseite
Last Updated on Saturday, 15 May 2010 18:57 Written by Stefanie Saturday, 15 May 2010 18:16
Heute nach 4 Jahren haben wir er endlich mal geschafft. Mit offiziellen Papieren und Passport ging es in die Geita Gold Mine. Ein netter Kenianer mit dem wir letztens öfter zu tun hatten, hat uns dort geholfen und einen Fahrer , Neonwesten, Sicherheitsschuhe und Helme zur Verfügung gestellt. So sahen wir uns die workshops an und die Abbaugebiete. Wir waren schier erschlagen von der Größe von fast allem, was uns da begegnete. Riesige Bagger, LKWs , Kräne und Tagebaulöcher. Leider konnten wir nicht sehen wie der Prozess im Detail läuft, in die Processing Hall darf man nur mit extra Ausweis rein und da es diese Woche einen riesigen Unfall gab war alles etwas strenger.
Es sind zwei riesige Kipplader ineinander gefahren, also welche, die bis 240 Tonnen Abraum packen können. Das klingt schon on Zahlen enorm aber wenn man davor steht fühlt man sich wie eine Ameise. Wir konnte das Dorf besuchen und haben ein nettes Pläuschen mit ein paar Südafrikanern gehalten. Da lagen doch Welten dazwischen. Die einen kommen um das dicke Geld zu machen und die anderen kommen und verzichten ja doch auf recht viel für ein kleines Missionarsgehalt. Aber so unterschiedlich sind Prioritäten. Wir hatten sehr viel Spass und haben die Rückseite Geitas heute mal genauer betrachtet. Oft sehen wir die Berge von vorne wo sie noch heile sind und der Baumbestand noch ok scheint. mal sehen ob wir wieder hin dürfen. Es gibt dort einen tollen Spielplatz für Kinder (also im Arbeiter Dorf :-) )
Telefonanbieter beherrschen das Land
Last Updated on Monday, 19 July 2010 15:42 Written by Steffi Wednesday, 12 May 2010 18:42
Vodacom, Tigo, Zantel, Zain.
Egal wohin man schaut überall begegnet man den großen Werbereklamen, T-Shirt, s LKW´s auf denen Frauen eher un- als anständig tanzen (Promotion) und flächendeckend sind Häuser mit den jeweils typischen Farben und Namen bepinselt. Nur Coca Cola kann da noch Schritt halten.
Nun haben sie auch ihren Schritt in die Mode geschafft. Das Logo von Zain besitzt in der Mitte eine Spirale. Nun gibt es seit einiger Zeit einen Rock auf dem Markt, den sich bald jeder zweite schneidern lässt. Zain heißt das gute Stück?
Warum? Weil die 8 Bahnen aus die er zusammengenäht ist eben genau in solch einer Spirale geschnitten werden und somit jder automatisch Zain assoziiert.
Auch mir gefiel das Zain Design ganz gut. Und seit heute bin auch ich stolze Besitzerin eine s "Zain Fashioni skirti".
Lügen haben kurze Beine
Last Updated on Monday, 19 July 2010 15:43 Written by steffi Saturday, 08 May 2010 14:21
Manchmal ist man doch immer wieder von der Andersartigkeit der Kultur überrascht, so wie diese Woche.
Wir saßen Dienstag Abend zu Hause es war schon dunkel und wir warteten auf unseren Nachtwächter. Er kommt meistens eine halbe Stunde zu spät, aber wo blieb er? Irgendwann kam ein Anruf, er sei in ein Dorf in der Nähe gefahren mit seiner Schule und nun sei der Bus kaputt und er komme später. Nun ok wir ärgern uns etwas weil er mal wieder nicht Bescheid gesagt hat, bevor er so was macht, damit man vorgewarnt ist.
Nach mehrmaligen Versuchen ihn noch mal anzurufen ohne durchzukommen machen wir uns Sorgen... aber naja. Wir holen einen der beiden Wächter vom Center zu uns damit wir einen Wächter haben für die Nacht.
Am nächsten Tag brechen wir unsere Fahrt nach Mwanza an und fahren los. Abends sage ich Daniel er solle doch mal anrufen, ob der Wächter da ist. Aber nein er ist noch nicht zurück... aber morgen dann. So nun ist Daniel sauer, denn er muss jemanden aus dem Urlaub rufen und so geht es ja nun nicht das man kommt und geht wie man lustig ist. Den Grund verstehen wir nicht so genau, aber er will ihn auch nicht nenne.
Nun am nächsten Tag, Donnertag sind wir wieder da, es wird Abend und Daniel wappnet sich für ein Streitgespräch. Da kommt der Wächter der eigentlich Urlaub hat und sagt, ich wurde angerufen ich soll noch mal wachen. Nun verstehen wir noch weniger, wo und was ist mit unserem Wächter los, er war eigentlich immer ganz treu und ehrlich.
Irgendwann taucht er dann. auf, aber Daniel ist so ärgerlich das er nur sagt "Wir reden morgen", was auch besser ist einfach etwas Zeit vergehen zu lassen.
Freitagmorgen kam er dann, schier zerfressen von Schuldgefühlen (die zusätzliche Nacht Ungewissheit hat gewirrkt) und so langsam kommt die richtige Geschichte ans Licht.
Für die Schule muss er eine Projektarbeit über Fischer schreiben, also fährt eine ganze Gruppe etw a3 Stunden weit in einen Ort wo sie Fischer interviewen... jeder hat etwa 8 Euro für Fahrt und Essen gezahlt. Irgendwann zwischen drin sagt der Busfahrer er müsse mal weg und ... kommt nicht mehr wieder. Da ja alle Ausgaben gedeckt waren hatte keiner zusätzlich Geld mitgenommen und so saß die ganze Truppe fest und hat 2 Tage auf den Fahrer gewartet, der sich weigerte sie ohne Bezahlung wieder mit zu nehmen.
Eigentlich eine ärgerliche Geschichte an der unser Wächter keine Schuld hatte, es hätte ja alles gut gehen können und ihn traf keine Schuld, warum also tischt er eine Lüge nach der anderen auf?
Das werden wir wohl nicht erfahren. Das Fazit wir Sprechen ein "Ich vergebe Dir " Aus um die Sache vom Tisch zu haben und ziehen ihm 2 Urlaubstage ab und eine schriftliche Verwarnung ist fällig. Aber was sagt unser Wächter? Er möchte nun 2 Wochen Urlaub haben da er uns so nicht mehr unter die Augen treten kann. Das können wir nicht gelten lassen.
Hätte er einfach die Wahrheit gesagt... dann hätte es nie Ärger gegeben.
Man könnte sich sicher fragen wieso er 2 Tage wartet und sich nicht Geld besorgt um zurück zu kommen (3€) oder warum er sich nicht meldet, wo er weiß welche Konsequenzen es hat…
Da haben wir wieder dass mit der anderen Kultur die wir nie ganz verstehen werden
Nele huepft
Last Updated on Tuesday, 04 May 2010 19:55 Written by Daniel Tuesday, 04 May 2010 19:54
Open House für Jung und Alt
Last Updated on Monday, 03 May 2010 19:31 Written by Steffi Monday, 03 May 2010 17:55
Von vielen seiten wurde uns schön angekündigt, das die letzten Wochen vor einem Heimataufenthalt angefüllt sind mit einer Fülle von Menschen. Dies kann ich nur bestätigen und bin dankbar das wir ein großes und offenes Haus für Gäste haben.
Freitag/Samstag war ein großer Tag für meine Mädels. Mereka ( Milka) und Buje ( Buyegi) kamen zu uns über Nacht. Für die zwei tanzanischen Mädels war es das erste mal so was in der Art und weise zu tun und sie waren riesig aufgeregt ganz zu schweigen von Marina und Hanna. Wir bauten ein matratzen lager und hatten glücklicher weise ein großes Moskito netz und so konnten alle 4 großen unter einem Dach schlafen- am liebsten schon ab 3 Uhr nachmittags. Zusammen Spagetti essen, zusammen in die badewanne , zusammen Winnie the Pooh schauen und zusammen ins Bett. Welch ein Abenteuer. Die zwei wollten gar nicht nach Hause.
Kaum waren sie weg kamen amerikanische Freunde zu uns. Sie werden uns in den Herbstferien in deutschland besuchen so Gott will und so gab es ein gemeinsames Abendessen mit planen und träumen.
Da am nächsten Tag vor ihrer Haustür eine Chor CD Auktion war und das mit extrem viel Lärm einhergeht kamen sie gerade noch mal vorbei und wir sind immer wieder dankbar wie ruhig wir es nun in unserem Haus haben. Ein friedlicher Sonntag nachmittag und einfach mal Zeit zum quatschen. Das tat gut.
Montag ging es dann direkt weiter und wir konnten ein paar richtige Geita Urgesteine hier einladen. Ein ehepaar und eine Witwe, alle gut über 60 jahre alt. Für solche Momente sind wir so dankbar, zu spüren wie es früher mal war bevor geld und Fortschritt den Charakter so vieler Menschen hier versaut hat. menschen von denen wir so viel lernen können und die einem zeigen wie richtige Ehrerbietung funktioniert.
Es gab gutes deutsches Essen mit kartoffeln, Gulasch und Erbsen und Möhren. Es schmeckte ihnen und ich war sehr erleichtert, fühlt man sich doch wie ein kleines Mädchen das den Augen einer gestandenen hausfrau und Mutter stand halten muß.
Morgen geht es weiter das kleine Baby besuchen dem ich den namen Sara geben durfte. Es ist schön hier zu sein.
More Articles...
Page 3 of 5














