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Familie Kroppach in Geita - Tanzania - Africa

Nochmal ein Bild von uns

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Last Updated on Monday, 26 July 2010 15:33 Written by Matthias Gaumann Monday, 26 July 2010 15:20

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Anderes Land...andere Aufgaben

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Last Updated on Saturday, 24 July 2010 10:51 Written by Steffi Saturday, 24 July 2010 08:13

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So langsam geht die Teit des "Ankommens" und des sich Zeit nehmens zu ende und man fängt an die Aufgaben für Deutschland auszubauen.

So einiges konnten wir schon tun. So hat Steffi zum Beispiel zusammen mit der Am einen neuen Spielepatcours erarbeitet, der Speziell für die afrikanischen Länder ist. das Grobe ist getan und das Kleinzeug muß nun noch ausgefeilt werden.

Die Kinder sind angekommen und wir haben nun Schulranzen, Schultüte und Kindergarten Tasche und fast sämtliches Zubehör besorgt... nun man kann nicht sagen das zur Schule gehen hier umsonst ist. Für die Erstausstattung hier kann ein tanzanisches Kind wohl seine komplette 7 jährige Schullaufbahn finanzieren.

Daniel konnte seine erste Predigt halten und es gingen viele Tage und Stunden rum bei der Zusammenstellung des Bildmaterials, der Predigt...

Zwischendurch sind wir immer mal wieder im Missionshauptgebäude. Auch Kontaktpflege mit unseren deutschen Kollegen hier und denen Weltweit die gerade in deutschland sind ist schön. Manchmal staunt man wenn man hört was der eine oder andere so tut in seinem Einsatzland... eine richtige Ideenbörse.

Auch bei der Erstellung eines Flyers für unsere Arbeit und Gebetskärtchen... da ist Zusammenarbeit gefragt.

Kommende Woche werden die neuen Kurzzeitmissionare ( bei der AM Shorties genannt) zu einem Seminar zusammen kommen. Wir werden 6 junge Männer beherbegen unter anderem die, die nach Tanzania gehen werden.

Darauf freuen wir uns und wir hofenn mit Fragen bombadiert zu werden und Vorfreude auf ein tolles Land schüren zu können. ( Um die bettwäscheberge kümmern wir uns später).

Wir konnten schon einige Gemeinden besuchen und haben uns sehr gefreut vertraute Gesichter wiederzusehen.

Nach einigen Gesprächen auch mit der  Leitung der Am sind wir nun am planen, was noch dran sein soll. Schulungen Gemeindedienste. Am Festivals, interne Veranstaltungen... und vielleicht nächstes Jahr etwas Urlaub. es ist eine Umbruchphase aber spannend.

   

Doch anders

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Last Updated on Saturday, 03 July 2010 21:00 Written by Daniel Saturday, 03 July 2010 20:41

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Oft wurde ich die letzten Wochen gefragt: "Und wie ist es? Habt ihr euch eingewöhnt?" oder "Kannst du noch Deutsch?".
Beide Fragen kann ich mit Ja beantworten, aber sich eingewöhnt zu haben heiß ja nicht, dass man nicht vergleicht und Unterschiede bemerkt.


Viele Dinge die einem in Deutschland selbst verständlich sind sieht man schon mit anderen Augen nach vier Jahren Abstand.

Gestern war ich auf einer Beerdigung in Rehe, die wurde auch Katholisch gehalten. Dort wurden mir wieder mal große Unterschiede deutlich, Beerdigungen sind ja extrem kulturell geprägt. Man kann auch eine tansanische Beerdigung nicht mit einer Deutschen vergleichen. Vor allem da man in Tansania nicht die Beerdigung an und für sich "feiert" sondern die Zeit zwischen Tod und der Beisetzung. Es wäre in Deutschland  undenkbar das alle Leute (also wirklich jeder aus der Nachbarschaft) die gesamte Zeit Tag und Nacht da sind.
Als wir gestern so in der Leichenhalle saßen, gediegene Klänge von CD hörten und in absoluter Stille jeder auf den pünktlichen Beginn der Beisetzung warteten musste ich an zwei Todesfällen denken aus Tansania.

 Eine der ersten Beisetzungen in Geita wo ich dabei war, war eine sehr traurige. Eine junge Frau (18) war als Schwangere mit Komplikationen ins Krankenhaus, Fehlgeburt, tagelange Blutungen und keine Hilfe führten dazu dass sie dann bei der viel zu späten OP verstarb. Ich sollte helfen den Leichnam vom Krankenhaus zu holen und zum Friedhof zu bringen, Leichenwagen gibt es nicht in Geita. Nach einiger Zeit konnten wir den Leichnam aus dem "Kühlraum" abholen, es musste erst noch die Rechnung bezahlt werden. Da ihr Stiefvater Moslem war, ihre Familie auch nicht in Geita wohnt wurde sie sofort moslemisch begraben. In eine Decke eingewickelt wurde der Leichnam in unser Auto gelegt, mit allen ging es dann zum Friedhof, dort gibt es keine Verwaltung, jeder begräbt da wo er (meint) noch einen Platz zu finden. So haben wir unser Plätzchen gefunden und das Loch gegraben, da der Boden durch die Trockenzeit so hart war wurde auch nur ein halber Meter tief gegraben. Ohne Gebet, Ansprache oder etwas wurde der Leichnam hineingelegt, die Decke wurde wieder heraus geholt da sie wohl noch zuviel wert war!

Es war eine der trostlosesten Begebenheiten die ich erlebt habe, aber leider eine ganz normale Beerdigung für wieder einen Menschen er gestorben ist bevor sein Leben genug Sinn gemacht hat sich daran zu erinnern.

Eine andere Beerdigung war die eines unserer Jugendlicher aus der Gemeinde, sein Tod war auch Sinnlos da er sich beim rennen das Wadenbein brach, die Infektion durch den nicht behandelten offenen Bruch führte innerhalb von Stunden zum Tod, Blutvergiftung. Als wir zu seinem zu Hause kamen waren dort mehrere hundert Menschen zusammen die Totenwache hielten, singend und sich unterhaltend. Jeder in normaler Kleidung, mit oder ohne Schuhe, Kinder und Alte Menschen, Moslem oder Christ.

Zwei Chöre haben gesungen und alle Menschen waren zwar traurig, aber es war trotzdem keine Verzweiflung oder Hoffnungslosigkeit zu spüren. Aber man hat sich normal unterhalten, über Gott und die Welt.
Die eigentliche Beerdigung fand dann im Heimatdorf des Vaters statt, so wie es Brauch ist.

 Gestern war eine ganz normale Deutsche Beerdigung einer Frau die mit 97 Jahren erfüllt gestorben ist. Es war für mich schwierig nicht an Tansania zu denken und nicht zu vergleichen.

   

Neles Geburtstag.

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Last Updated on Friday, 02 July 2010 19:19 Written by Steffi Wednesday, 30 June 2010 11:05

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Vergangenen Sonntag konnte Nele ihren ersten Geburtstag in deutschland und ihren zweiten Geburtstag sowieso feiern. Der Großteil der Familie war da und es regnete Geschenke. Es war ein toller Tag mit vielen Lieben Leuten leckerem Kuchen, super Sonnenwetter und einem bombastischen Sieg für Deutschland :-)

Wir geniesen gerade sehr das hiersein und die Familie. 2010_0627_085755AA

Hann hatte ihren ersten Schnuppertag im Kindergarten und Marina hat nun einen Schulranzen. Nur bis es losgeht das dauert noch 6 Wochen. Trotz der vielen tollen Sachen die wir schon ekommen haben von überall her ( VIELEN DANK !!!) haben die Kinder manchmal Langeweile, wissen nicht wohin mit sich und vermissen ihre Freunde, aber es wird besser.

In einigen Gemeinden konnten wir schon mal reinschauen um Hallo zu sagen, bevor dann der offizielle Reisedienst im August losgeht. Wir werden Euch auf dem laufenden halten, wann wir wo sein werden

   

Re-Entry

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Last Updated on Wednesday, 30 June 2010 07:51 Written by Steffi Tuesday, 15 June 2010 18:58

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Nun sind wir in der zweiten Woche in Deutschland und man überlegt vieles hin und her.

Auf der einen Seite sitzen die Handgriffe, also man weiß wie man sich an der Kasse zu benehmen hat und das Auto fahren auf deutschen Strassen funktioniert. Manchmal so gut, das man fast erschrocken ist. Dennoch nimmt man die Unterschiede wahr... aber erstaunlicher weise können wir gerade sagen es ist ok.

Wir sind dankbar, das bisher alles so gut geklappt hat und auch die Kinder scheinen langsam anzukommen. Sie knüpfen langsam erste Kontakte in der Nachbarschaft und fangen sogar an den hessischen Akzent in ihr Deutsch einzubringen, was uns wirklich schmunzeln lässt. Tanzania scheint wirklich so weit weg.Mc Donalds

Noch werden die ersten Wochen ruhig sein. Wir wollen unsere Patengemeinden besuchen und Hallo sagen. Wir haben Auswertungs-gespräche, Artztermine, einen ersten Elternabend in der Schule und wir werden Material vorbereiten, also Bilder zurechtlegen und Vorträge vorbereiten.

So sind wir dankbar für die ersten Wochen die uns Zeit geben an zu kommen und zur Ruhe zu kommen.

Danke für euer beten. und mittragen.

Unter Kontakt könnt ihr unsere g

enaue Adresse und Telefonnummer sehen. Wir freuen uns auf ein " Wieder in Kontakt treten"

 

   

Du bist wieder in Deutschland, wenn...

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Last Updated on Thursday, 10 June 2010 12:58 Written by Stefanie Thursday, 10 June 2010 09:21

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... Die Autos wieder rechts fahren2010_0610_122136AA

... Diese Autos auch wirklich an einer Ampel anhalten

...Du vor der Waschmaschine stehst und verwundert feststellst das man getrost Wasserkocher und Waschmaschine gleichzeitig laufen lassen kannst.

... Wenn eine Maschine Gras fressen kann ( Rasenmäher)

... Wenn ein LKW Müll futtert.

... Du Erdbeeren kaufst und diese wie der Himmel auf Erden schmecken.

...wenn Deine Kinder auf einer Feier von den älteren Damen Milka Täfelchen geschenkt bekommen und Du mit 10 Tafeln nach Hause gehst.

... Wenn selbst die kleinen Geldmünzen wieder so viel wert sind das man damit etwas sinnvolles bezahlen kann

... Wenn Du am Ende des Tages Deine Hose wieder zusammenfalten und sauber in den Schrank räumen kannst.

... Wenn Du einfach telefonieren kannst und das Guthaben nicht nach 10 min  weg ist.

 

Ihr merkt wir sind gut angekommen. Haben Familie und Freunde schon in die Arme geschlossen und sind momentan noch auf Entdeckungsreise. Wir freuen uns das unser Flug gut geklappt hat , alles Gepäck ankam und wir nun in einer sehr schönen Wohnung in Ewersbach untergekommen sind. Wir freuen uns nun auf ganz viel Wiedersehen mit vielen lieben Freunden.

   

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